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Saisonabschlussfahrt auf der Schwäbischen Alb am 09.10.05 Heute ist es soweit – die von uns geplante Tour, die wir von unserem „Fahrbahnmarkierungs-allergiker“ aufgebrummt bekommen haben , wird abgefahren. Ein Blick aus dem Fenster, oh je schau dir die Nebelwand an. Um 9 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Nettoparkplatz in Gerstetten. Warten.... warten, Gedanken kreisten in unseren Köpfen: Finden alle den Weg hierher, klappt alles wie geplant, alle gut ans Ziel bringen....hoffentlich habt ihr unsere Nervosität nicht so sehr gespürt. Aus allen Richtungen trudelten sie nacheinander ein: Christa und Thomas von den Allgäuern. zwei MX5 aus Aalen, die Ulmer, Gerd mit Thomas aus Recklinghausen gleichzeitig mit den Augsburgern. Alle da, super, natürlich mit geputzten MXen und fröhlichen Gesichtern, kann also nur ein gelungener Tag werden. Zur Stärkung gabs Brezeln und Kaffee zum Aufwärmen. 10 Uhr : Aufsitzen – Jacke zu – Heizung voll aufgedreht und los gehts. Wir verließen Gerstetten mit 20 Mazdas Richtung Heuchstetten, Söhnstetten, Gnannenweiler, Steinheim. Schade, ihr konntet unsere Heimat vor lauter Nebel nicht sehen. Macht nichts, so können wir die Strecke in ein paar Jahren nochmals abfahren, ihr merkt es ja nicht J Unser Weg führte uns über Zang durchs Wental nach Bartholomä. Weiter nach Lauterburg. Dann die erste Steige, runter nach Lautern. Die Sonne spickte schon öfter durch den Nebel. Wie uns später von unserem Schlusslicht Uschi und Klaus berichtet wurde, war es toll mit anzusehen, wie ein Auto nach dem anderen im Nebel verschwand. Erste Pause, Angelika, die am Tag zuvor Geburtstag hatte, überraschte uns mit einem Glas Sekt – vielen Dank Angelika. Einsteigen – Weiterfahrt - wir fuhren über Bettringen, Waldstetten, Strassdorf, Wißgoldingen zum Rechberg. Nach der letzen Kurve wurde uns ein traumhaftes Bild geboten, rings um den Hornberg war dichter Nebel, und wir darüber im strahlenden Sonnenschein, wie im Flugzeug über den Wolken. Dann oh je, das haben wir nicht bedacht, die Ampelanlage in Donzdorf war ausgeschaltet. Kein Problem, Henning überlegte, handelte und sperrte, wie schon öfter dieses Jahr, eine Fahrbahnhälfte. Er bekam Unterstützung von einem vorbeifahrenden Zweiradfahrer, der die andere Hälfte blockierte – gut gemacht Jungs. Ein holpriger, kurviger, enger, geteerter Waldweg führte uns anschließend hinauf zur Kuchalb. Kein Problem, denn unser „MX5-Schneepflug“ war verhindert – schade Thoschi . Traumhafte Landschaft hier oben unter den Windradriesen. Wir setzten unseren Weg nach Stötten, Schnittlingen, Treffelhausen fort. Runter zu Roggenmühle. Herberts Lieblingssteige, die Eybacher Steige, die er in Langeweilephasen kurz mal rauf und runter düst, durfte natürlich heute nicht fehlen. So gelangten wir nach Waldhausen, weiter nach Schalkstetten. Zeit für eine Stärkung – Mittagessen im Bahnhöfle in Stubersheim. Nach 1,5 Std. hieß es wieder „aufsitzen“. Wir verließen Stubersheim im Mazda - Konvoi nach Amstetten durch den Ziegelwald. Bogen ab nach Türkheim. Auf der Nebenstrecke von Aufhausen und Drackenstein ein Blick in den Rückspiegel, alle da? Eins, zwei, drei....aus der Ferne leuchtete der mauriziusblaue MX5 von Uschi und Klaus, dann müssen alle da sein. Gott sei Dank, die Umleitung war weg. Wir konnten frisch geteerte Kurven nach Unterdrackensein runter brettern. Da schlägt doch gleich jedes MX5-Fahrer-Herz höher. Es folgte Gosbach, Mühlhausen und Gruibingen. Kurze Rast vor Weilheim. Eine gigantische Route bergauf und -runter mit vielen Kurven und Kehren führte uns von Neidlingen, über Wiesensteig nach Westerheim. Weiter Richtung Hohenstadt, Merklingen, Scharenstetten, Halzhausen, Sinabronn nach Holzkirch. In Neenstetten dann die Frage links oder rechts – rechts natürlich – hier geht’s wie wahrscheinlich von Insidern erwartet zum Eis J Kurze Info an alle, die es nicht wissen: Herbert braucht seine tägliche Ration an Eis zum Überleben. Fam. Preißing verwöhnte uns auf den Märkleshöfen mit ihrem leckeren Bauernhofeis. Hier verabschiedeten sich die Aalener und Allgäuer Clubfreunde von uns. Einsteigen – nicht mehr weit bis zum Ziel. Vielleicht noch ein paar Kurven gefällig? Über Altheim nach Zähringen. Der gewohnte Blick zurück, nur vier hinter uns, wo sind die anderen? Schon klingelt das Handy mit Gerd in der Leitung. Kein Problem, denn er kennt sich überall aus ( Gerd`s Zuhause ist die Straße J). Unser Ziel war die MSC-Gaststätte in Gerstetten, hier gab’s heute unser traditionelles Marktessen. Noch ein Highlight!!!! Unser Filmteam Angelika und Heribert präsentierten uns die DVD der Rätseltour im September. Ein dickes Lob an Euch, wieder super gemacht. Kom-mentar von Spaßvogel Thomas: „Ihr sitzt da, erwartungsvoll, wie kleine Kinder mit leuchtenden Augen an Weihnachten“. Fazit: Ein wunderschöner Tag mit tollen Leuten war zu Ende. :-( Herzlichen Dank an alle, die uns begleitet und dazu beigetragen haben, dass es ein gelungener Saisonabschluss wurde. Ihr seid eine super Truppe. Guten Winterschlaf – wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: „Aufsitzen“. Andrea und Herbert |