Frühlings – Tour 2004

Endlich     da  standen   Sie  wieder,  unsere  14  Lieblinge  glänzendschön  und  aus  dem Winterschlaf   erwacht.   Am   20.   Mai um 8:30 Uhr ging es endlich los in die Saison auf schmalen   Strässchen   Richtung   Unterallgäu.  Bei Salgen gabelten wir schliesslich noch Susanne  und   Robert   auf,  die uns schon ganz in Vorfreude erwarteten. Weiter ging es auf  schönen  Strassen   und  bei strahlend blauem Himmel durchs Allgäu. Kurz nach einer Pinkelpause   war   dann   plötzlich   helle  Aufregung  im Konvoi! Na wer hat denn da sein Handy   beim  Pippi   in   den   Wald  geworfen?  Wie auch immer, Henning schnappte sich kurzer   Hand   die  Handylose,   gemeinsam  fuhren  sie zurück und machten sich auf die Suche.  Für   den   Rest  der  Truppe gab schon mal was leckeres zu futtern. Nachdem die zwei  Fündigen   sich  auch  gestärkt hatten ging es weiter Richtung Kochel- , Walchensee und zu dem schönen Hotel „Vier Jahreszeiten“ am Aachensee.

Am Freitag starteten wir pünktlich, na ja fast pünktlich, da gibt es doch immer wieder Leutchen die zu lange an ihrem Morgenei brüten *grins*. Leider war uns Petrus nicht mehr ganz so hold, es war meistens bewölkt, aber die traumhaft schönen Strassen rund um das Karwendelgebirge waren bis kurz vor Ende unserer Tour trocken. Uns scheint die Mittelstreifenallergie ist ansteckend und verbreitet sich schnell in unserem Club. Es war für alle ein wunderschöner Tag und trotz Wolkenbruch, der uns 5 km vor dem Ziel ereilte, blieben wir fröhlich und gut gelaunt. Die meisten trafen sich nach einer kurzen Kaffeepause fast wie verabredet in dem grosszügigen Wellnessbereich des Hotels wieder. Dort schwitzten wir in Sauna oder Dampfbad, liessen uns im Whirlpool das Wasser um die Ohren blubbern und schliesslich im Hallenbad gelandet wurden unsere Männer zu kleinen Jungs und quietschten und tobten. Eine halbe Stunde hat gereicht, dann das Hallenbad eingenommen und alle Fremdlinge erfolgreich vertrieben. Nach dem köstlichen 3 Gänge Menü machten wir uns es in der Bar gemütlich, es wurde viel geredet und gelacht.

Am Samstag  versuchten  wir  zunächst  den  düsteren  Himmel, aus dem  es  unaufhör- lich regnete, zu ignorieren. Nach der ersten Pause haben sich dann doch einige von der ganz  echten  Sorte  Offenfahrer  getraut  die  Dächer  zu  öffnen.  Der  Regen trübte unsere  Stimmung  nicht   wirklich  und  es  ging  mit  viel Spass und guter Laune weiter durch schöne Landschaften.  Im Gasthof  Post in Benediktbeuren kehrten wir zur Stär- kung  ein.  Leider  hiess  es   dann   für   die   Ersten  Abschied  nehmen, zuerst für die Nürnberger  und  etwas  später   für   Susanne   und   Robert.   Den  Rest  der  Truppe  führte der Weg zurück nach Senden.

 Schöne Tage und viel Kurven, an die wir sicher alle noch lange denken werden, liegen hinter uns. Sehr viel Arbeit, Zeit und jede Menge Idealismus braucht es um eine Tour in diesem Umfang zu organisieren.

Vielen   Dank   an   Margit die uns fröhlich und souverän durch die drei Tage ge- führt hat und danke an Thomas der die „Fäden“